80 Jahre Junge Union Gelsenkirchen
Die Junge Union Gelsenkirchen hat am Freitagabend im Schloss Horst gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Politik, Stadtgesellschaft und dem gesamten Ruhrgebiet ihr 80-jähriges Bestehen gefeiert.
Der Abend stand bewusst nicht nur im Zeichen des Jubiläums, sondern auch des Erinnerns an das Ende des Zweiten Weltkriegs am 08. Mai 1945. Die Kreisvorsitzende der Jungen Union Gelsenkirchen, Antonela Sculija, betonte in ihrer Rede die besondere historische Verantwortung des Datums: „Der 08. Mai erinnert uns an das Ende des Zweiten Weltkriegs, an die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus und an die Verantwortung, die daraus bis heute erwächst.“ Demokratie, Freiheit und Menschenwürde seien nicht selbstverständlich und müssten immer wieder verteidigt und gelebt werden – insbesondere durch junge Generationen. Mit Daniel Schwarz vom Jugendzentrum der jüdischen Gemeinde sowie dem Gelsenkirchener Stadtdechanten Markus Pottbäcker setzte die Junge Union dabei auch ein bewusstes Zeichen für Dialog, Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Besonders freute sich die Junge Union über die Teilnahme zahlreicher Gäste aus Politik und Stadtgesellschaft. Unter anderem nahm Bürgermeister Manfred Leichtweis und Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen an der Veranstaltung teil. Darüber hinaus dankte die Junge Union allen Unterstützern und Helfern, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.
Zum Abschluss richtete die Junge Union Gelsenkirchen den Blick bewusst nach vorne. „80 Jahre Junge Union sind für uns heute nicht nur ein Blick zurück – sondern vor allem Rückenwind für das, was vor uns liegt“, erklärte Antonela Sculija. In der Jungen Union Gelsenkirchen entstehe derzeit Aufbruch: Viele engagierte junge Menschen, neue Ideen und der Anspruch, aktiv am Aufstieg der Stadt mitzuwirken. „Gelsenkirchen war immer dann stark, wenn Menschen an diese Stadt geglaubt haben – so leidenschaftlich, wie diese Stadt auch an Schalke glaubt“, so Antonela Sculija. Genau dieser Zusammenhalt und Optimismus seien der Anspruch, mit dem die Junge Union Verantwortung für die Zukunft Gelsenkirchens übernehmen wolle.