FUTURE SUMMIT III
Politisches Interesse führt nicht automatisch zur Jungen Union. Menschen müssen von uns erfahren, sich angesprochen fühlen und einen Platz finden, an dem sie selbst etwas beitragen können.
Genau darum ging es in unserem Workshop „Starke Stadtverbände – Mitglieder gewinnen, einbinden und halten“ beim Future Summit der JU NRW. Unser Anspruch als JU Gelsenkirchen: das Potenzial unserer Verbände nutzen und den Mut haben, vor Ort Neues auszuprobieren.
Wer Veranstaltungen vor allem nach den eigenen Vorlieben plant, übersieht schnell andere Erwartungen. Menschen suchen bei uns politische Mitgestaltung, Gleichgesinnte und gemeinsame Erlebnisse – unterschiedlich stark und zu unterschiedlichen Zeiten. Gute Verbandsarbeit muss diese Vielfalt aufgreifen. Dafür müssen Vorstände ihre Mitglieder kennenlernen, ihre Interessen ernst nehmen und auch Talente entdecken, die bisher wenig Raum bekommen.
Gleichzeitig erreichen wir neue Menschen kaum, wenn wir immer unter uns bleiben. Deshalb müssen wir unsere Runde öffnen: auf Feierabendmärkten, bei Stadtfesten und in den Bars vor Ort ins Gespräch kommen, persönlich einladen und den ersten Schritt erleichtern. Auf Social Media können wir zeigen, wer hinter der JU steht, welche Themen uns antreiben und was wir gemeinsam bewegen. Gesichter, Geschichten und Persönlichkeit machen unseren Verband ansprechbar.
Die Junge Union hat die Menschen, die Ideen und die Angebote, um andere zu begeistern. Nutzen wir diese Stärke: Brechen wir Routinen auf, fördern wir Talente und trauen unseren Mitgliedern Verantwortung zu. Wer neue Menschen einlädt, muss ihnen auch zutrauen, den Verband zu verändern. Aufmerksamkeit gewinnen wir, indem wir sichtbar sind. Zusammenhalt schaffen wir durch unseren Umgang miteinander. Beides haben wir selbst in der Hand.